Die Entstehung von Lyria Editions
Manchmal braucht es einen Einschlag, damit etwas Neues wachsen kann.
Im März 2026 war die Leipziger Buchmesse für uns noch ein gewöhnlicher Arbeitstermin — Gespräche, Lesungen, das vertraute Rauschen eines Betriebs, der sich anfühlt wie Zuhause. Zwei Tage später teilte uns der Darkverse by Phantorion Verlag mit, dass er schließt.
Von einem Moment auf den nächsten standen Marie Manto, L.E. Cavo, Siana Störtenbecker, Julia Herne und Anna Dawn ohne Verlag da. Mit unseren Manuskripten, unseren Leserinnen und Lesern, unseren halbfertigen Träumen — und ohne das Dach, unter dem wir uns sicher gewähnt hatten.
Was dann passierte, war keine große Strategie. Es war ein Gespräch. Dann noch eines. Wir schrieben, telefonierten, dachten laut nach. Und irgendwann stand die Frage im Raum: Warum gehen wir diesen Weg alleine, wenn wir ihn gemeinsam gehen könnten?
Lyra Shade und Karlie Bischoff stießen dazu — und so entstand Lyria Editions. Kein Verlag im klassischen Sinne, sondern ein Kollektiv. Sieben Autorinnen, die sich gegenseitig pushen, unterstützen und tragen. Die gemeinsam auf Buchmessen fahren, gemeinsam veröffentlichen und füreinander da sind, wenn der Weg zur Publikation mal holprig wird.
Wir sind unabhängig. Wir sind laut. Und wir sind nicht allein.
